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Begünstigt durch einen harten Winter sind sie für Monate aktuell: Schnupfen, Halsschmerzen, Husten bis zur schweren Bronchitis, grippale Infekte und verschiedene Formen der echten Grippe (Influenza).

Vorbeugung ist geboten: ausreichende Luftfeuchtigkeit in den geheizten Räumen, aber auch der tägliche Spaziergang an der frischen Luft können schon sehr hilfreich sein. Dazu sollte das Immunsystem gestärkt werden: Zink und Selen stimulieren die Immunzellen, auch Vitamin C und E tragen wesentlich zur Aktivierung der Helferzellen bei, und Vitamin A sorgt für gesunde Schleimhäute. Hier können eventuell Nahrungsergänzungsmittel einen Ausgleich bringen, sofern ein echter Mangel besteht.

Übersehen wird oft, dass auch eine entsprechende Ernährung einer Erkältung vorbeugen oder zu einer schnelleren Heilung beitragen kann. Linsen, Erbsen, Gartenbohnen, Vollkornweizen sowie Muscheln sind gute Zinklieferanten. Viele Seefische, vor allem Lachs, Hering und Makrele besitzen reichlich Selen und Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen hemmen können. Sanddorn, Hagebutten, Zitrusfrüchte sowie Paprika, Rosenkohl und Brokkoli haben einen hohen Anteil an Vitamin C. Viel Vitamin E liefern Lein-, Raps- und Weizenkeimöl.

Das ätherische Öl vieler Gewürze wirkt antibakteriell und schützt so vor einer bakteriellen Entzündung, enthalten z. B. in Pfeffer, aber auch in Thymian, Majoran, Ingwer und Rosmarin. Ebenfalls antibakteriell wirken die Senfölglykoside, die reichlich in allen Kohlsorten, Radieschen, Meerrettich, Rucola und Brunnenkresse vorhanden sind.

Bei den Fleischsorten ist vor allem Hühner- und Putenbrust zu empfehlen, denn sie enthalten größere Mengen an Cystein, das nachgewiesenermaßen eine schleimlösende Wirkung besitzt. Schon die Klostermedizin setzte Hühnerbrust gegen Erkältungskrankheiten ein.

Ungünstig bei einer bereits bestehenden Entzündung des Rachens oder der Nasennebenhöhle sind Lebensmittel mit einem hohen Histamingehalt, denn Histamin fördert die Entzündung. Dazu gehören Rotwein, Hartkäse, luftgetrockneter Schinken, Salami und lang abgehangenes Fleisch.

In diesem Sinne guten Appetit und Gesundheit!

Ausführlichere Informationen im Buch „Heilkraft der Klosterernährung“ (erschienen im ZS-Verlag), insbesondere auf den Seiten 210-214.

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