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Auch wenn die Bärlauch-Saison schon so gut wie vorüber ist, lohnt es sich, wieder einmal an die Wirkungen der Laucharten zu erinnern. Allein in Deutschland gibt es 29 Laucharten, darunter den Porree oder Winterlauch, der heute nur noch als Gemüse Verwendung findet, in früheren Zeiten jedoch sogar als eine Heilpflanze galt.

Knoblauch – Allium sativum L.Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Lauchgewächse sind organische Schwefelverbindungen, die sogenannten Alliine, die übrigens völlig geruchlos sind. Erst bei der Verarbeitung, z. B. beim Zerkleinern der Pflanze, und beim Garen entstehen daraus die Lauchöle, die stark riechen und meist scharf schmecken. Je intensiver der Geruch ist, desto höher ist der Anteil an diesen Ölen.

Bei regelmäßiger Verwendung können Lauch, Bärlauch und Knoblauch dazu beitragen, einen erhöhten Cholesterinspiegel zu senken. Sie wirken zudem vorbeugend gegen Arteriosklerose. Außerdem wirken alle Lauch-Arten gegen Bakterien und Pilze.

Die wichtigste Pflanze unter den Lauchgewächsen ist jedoch eindeutig der Knoblauch, denn er liefert die größte Menge an Alliin. Seine Inhaltsstoffe verdünnen das Blut und verlängern so die Blutgerinnungszeit und verbessern die Auflösung von Blutgerinnseln. Zudem erhöhen sie die Elastizität der Blutgefäße und senken die Blutfettwerte. Durch diese Eigenschaften ist der Knoblauch die wichtigste Arzneipflanze zur Vorbeugung von Gefäßverkalkung und Bluthochdruck.

Die äußerliche Anwendung der Knoblauchzehe hat sich in der Behandlung von Warzen, Pilzerkrankungen und Herpes  bewährt.

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