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Der US-Amerikaner Peter J. D'Adamo entwickelte um die Jahrtausendwende die Theorie, dass der persönliche Blutgruppentyp im AB0-Blutgruppensystem entscheidend dafür sei, welche Nahrungsmittel ein Mensch zu sich nehmen sollte und welche er meiden sollte.
 
Auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen befinden sich je nach Blutgruppentyp unterschiedliche Bindungs-Eiweißstoffe. Diese reagieren nach D’Adamos These mit speziellen Eiweißverbindungen, den Lektinen, aus der Nahrung. Die für den einzelnen Menschen geeigneten Lebensmittel ergeben sich nach dieser Lehre aus dem Zusammenspiel der Lebensmittel-Lektine mit den Bindungs-Eiweißstoffen der roten Blutkörperchen abhängig von der Blutgruppenzugehörigkeit. Der Genuss von ungeeigneten Lebensmitteln führe dann zu einer Verklumpung der roten Blutkörperchen und löse auf diese Weise Krankheiten aus. Vorbeugen könne man solchen Vorgängen, indem man auf jeweils für die eigene Blutgruppe geeignete Lebensmittel zurückgreife.
 
Bewertung:
Eine Ernährung nach der Blutgruppendiät kann zu Fehlernährung und Mangelzuständen führen, da je nach Zugehörigkeit zu einer der AB0-Blutgruppen z. B. der Verzicht auf Milch und Milchprodukte oder auch ein verstärkter Konsum von Fleisch und Eiweiß empfohlen wird. Als Dauerkost ist die Blutgruppendiät nicht geeignet.
Die hinter dieser Ernährungslehre stehende Theorie ist wissenschaftlich nicht belegt. Nachprüfbare Daten liegen nicht vor.

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