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Akelei - Aquilegia vulgaris L. – Familie: Ranunculaceae

Gewöhnliche Akelei - Aquilegia vulgaris L.

Eine medizinische Anwendung der Akelei findet sich in der Medizingeschichte erstmals bei Hildegard von Bingen; gleiches gilt auch für das Maiglöckchen und die Ringelblume. Als Anwendungen nennt Hildegard schwere Hautkrankheiten, vermutlich Hautkrebs und Hautbläschen. Auch gegen Verschleimung soll die Akelei, zusammen mit Honig eingenommen, helfen. Weil Hildegard sie als eine 'kühlende' Pflanze einordnet, wird auch der Einsatz bei Fieber empfohlen.

Die Blüte der Akelei schmeckt zwar süß, doch ist sie, wie auch viele andere Mitglieder der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), zu denen auch die Akelei gehört, leicht toxisch: es wurden starke Krämpfe, Benommenheit und Atemnot nach der Einnahme beobachtet. Dessen ungeachtet wurde die Akelei als Tee-Ersatz in der Volksheilkunde verwendet. Heute wird die Pflanze nur noch in der Homöopathie bei Schlaflosigkeit genutzt.

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