XING

Facebook

Twitter

Instagram

Google+

Seit über 2000 Jahren werden in Arzneibüchern Heilpflanzen auch bildlich dargestellt. Dabei hat die Spätantike bereits großartige Pflanzenbilder hinterlassen. Das Mittelalter bevorzugte symbolische Abbildungen, während die Renaissance wieder auf die alten Vorbilder zurückgriff.

Am Wendepunkt von der statischen, oft symmetrischen Wiedergabe zur dynamischen und naturnahen Pflanzendarstellung der Neuzeit steht das Werk des Benediktiners Vitus Auslasser. Er schuf ein beeindruckendes Herbarium mit insgesamt 198 Bildern, das er im Kloster Ebersbach bei München im Jahr 1479 abgeschlossen hat.

Auch wenn manche Pflanze auf den ersten Blick noch recht schlicht wiedergegeben wird, so zeigt eine genaue Betrachtung, dass wichtige botanische Merkmale einer Art erfasst wurden. Deshalb ist es bis auf ganz wenige Ausnahmen möglich, die Pflanzenart genau zu bestimmen – ein Beleg für die Qualität der Darstellung.

Die Pflanzen der Klostermedizin in Darstellung und AnwendungWunderbar gelungen ist die Darstellung der Pfingstrose. Besonderes Interesse verdient die Abbildung der Herbstzeitlose, denn hier wurden die beiden wichtigen Stadien im Jahreszyklus dieser seltsamen Pflanze zusammengebracht.

Die Ausstellung präsentiert die schönsten Pflanzenbilder Vitus Auslassers und informiert über die historische und die aktuelle medizinische Bedeutung der Pflanzen.


Begleitend zur Ausstellung entstand das Buch
"Die Pflanzen der Klostermedizin in Darstellung und Anwendung".


Termine 2013:
Mai 2013: Kloster Ebrach
Museum der Geschichte Ebrachs


Termine 2012:
4. bis 10. Juni: Landesgartenschau Bamberg
http://www.bamberg2012.de

17. Juni bis 16. September: Äskulap-Infozentrum Oberrot
Die Veranstaltungsbroschüre steht hier zum Download bereit
.

Zum Seitenanfang