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Wie schwierig es teilweise ist, alte Schriften zu erforschen, zeigt ein Artikel, der kürzlich in der "New York Times" erschienen ist:
Dr. Grigory Kessel von der Uni Marburg untersucht eine syrische Übersetzung eines Werkes von Galen, der im 2. Jh. lebte.
Erschwerend kommt bei dieser mehr als 1.000 Jahre alten Übersetzung hinzu, dass sie radiert und mit einem anderen Text überschrieben wurde. Zudem fehlen einige Seiten, die Dr. Kessel nun überall auf der Welt sucht.

Galen war einer der bedeutendsten Ärzte der Antike, seine Schriften galten bei uns bis in die Neuzeit als Standardwerke. Zudem waren sie die Basis für eines der wichtigsten Werke der Medizingeschichte, dem "Kanon der Medizin" von Avicenna (Vorlage für "Der Medicus" von Noah Gordon).

Medicine’s Hidden Roots in an Ancient Manuscript:
http://www.nytimes.com/2015/06/02/science/medicines-hidden-roots-in-an-ancient-manuscript.html

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