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Schöllkraut - Chelidonium majus L., Papaveraceae

Schöllkraut - Chelidonium majus L. – Familie: PapaveraceaeDer Name „Chelidonium“ leitet sich von „Chelidon“ (Schwalbe) ab. Hildegard nennt das Schöllkraut „grintwurz“ und bringt es so bereits durch die Benennung mit Hauterkrankungen in Verbindung. Zwar hält sie das Kraut im Grunde für giftig und rät von einer inneren Anwendung ab; wer jedoch durch falsche Ernährung eine Hauterkrankung bekommt, soll sich eine Salbe aus dem Pflanzensaft und Schmalz zubereiten und sich damit einreiben.

Tatsächlich enthält Chelidonium Alkaloide wie Coptisin. Aufgrund stark schwankender Wirkstoffgehalte wird das Schöllkraut v. a. in Form von standardisierten Fertigpräparaten angewendet; das Trinken von Schöllkraut-Tee ist nicht zu empfehlen! Schöllkraut-Extrakte helfen bei krampfartigen Beschwerden der Gallenwege und des Magen-/Darm-Traktes. Zudem soll es den Gallenfluss fördern, entzündungshemmend und leicht schmerzstillend wirken.

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