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Mädesüß - Filipendula ulmariaObwohl das Mädesüß über zwei Meter hoch werden kann und in Deutschland in vielen Gräben und an Bachufern in großen Gruppen wächst, ist es nur wenig bekannt. Die winzigen, weißen Blüten der zu den Rosengewächsen (Rosaceae) gehörenden Pflanze stehen eng beieinander und formen sich zu einem Gebilde, das von fern fast wie Zuckerwatte aussieht. Der Name hat übrigens nichts mit „Mädchen“ zu tun, sondern weist darauf hin, dass die süßlichen Blüten früher zum Aromatisieren und Süßen des Mets verwendet wurden.

In der Heilkunde werden vor allem die Blüten und das Kraut des Mädesüß verwendet. Sie enthalten Flavonoide, Gerbstoffe und Salicylsäure-Verbindungen, die schweißtreibend, fiebersenkend und entzündungshemmend wirken. Verwendet wird das Mädesüß zur unterstützenden Behandlung von Erkältungskrankheiten, in der Erfahrungsheilkunde wegen der harntreibenden Wirkung auch bei Blasen- und Nierenleiden sowie bei Gicht. Blüten und Kraut werden meist in Kombination mit anderen Pflanzen in Erkältungs-, Blasen- und Nierentees eingesetzt. Vor allem in der Kinderheilkunde sollte Mädesüß noch mehr Berücksichtigung finden.